Rezension
Rezension: Lost Temple
PiHalbe — 26. January 2012 - 16:18
Lost Temple
Gesellschaftsspiel
White Goblin Games, 2011
Autoren: Bruno Faidutti
Eckdaten: Deutsch, 25cm × 18cm × 5cm
Preis: 25€ → Amazon (PartnerNet)
ISBN:
- Citadels without town building
- Meaningful choices
- Good family / casual game
- Quite some downtime in between turns
- Good material
Here is another strike of french game designer Bruno Faidutti, launched at SPIEL 2011. Lost Temple is a racing game in the spirit of his acclaimed game Citadels. Here comes the review.
Conclusion
Lost Temple is a lightweight racing game with a jungle adventurer theme. The mechanics rely on predicting other players' behavior and optimizing one's own advancement with some minor resource management. Its components are nicely done and the rules are easy to grasp. It's not likely to appeal to hardcore gamers, but a good game for casual gamers or as a family game. If you know "Citadels", this one will be familiar to you.
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Rezension: Pictomania
PiHalbe — 24. January 2012 - 15:12
Pictomania
Gesellschaftsspiel
Czech Games Edition, 2011
Autoren: Vlaada Chvatil
Eckdaten: Englisch, 29,5cm × 29,5cm × 7cm
Preis: 30€ → Amazon (PartnerNet)
ISBN: B005QYF3GG
- sehr schnell erklärt und gespielt
- verschiedene Schwierigkeitsgrade
- Schnelligkeit, Koordination und Auffassungsgabe gefordert
- gute Materialien
- etwas wenig Karten
Im Oktober 2011 hat uns Vlaada Chvatil mal wieder mit einem neuen, hekitschen Spiel überrascht, das diesmal so gar nicht mit Aufbau und Zerstörung zu tun hat. Hier die Rezension dazu.
Fazit
Picotmania ist ein schnelles Malspiel, in jeder Hinsicht. Schnell aufgebaut, erklärt und gespielt. Es ist etwas für schnelle Improvisierer, die gerne in Eile Risiken abwägen, sich auf ihre Intuition verlassen und eine schnelle Auffassungsgabe haben. Das Spiel ist gut verarbeitet und besitzt ein solides und süchtigmachendes Regelkonstrukt, das alle Aspekte des Malen und Raten gut verbindet. Leider ist die Kartenauswahl etwas begrenzt, dafür gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade von konkret bis abstrakt.
Material
Pictomania kommt in einer dieser quadratischen Standardschachteln daher. Die ist recht gut gefüllt mit Folienschreibern, sehr gut abwischbaren Papptäfelchen, Wischtüchern, Karten, Plättchen und Pappaufstellern für die Karten.
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Rezension: White Trap — Enter the Fray
PiHalbe — 24. June 2011 - 17:30
Enter the Fray
Musik
[Eigenproduktion], 2010
Autoren: White Trap
Eckdaten: Englisch, Jewel Case CD, 4-seitiges Booklet
Preis: 3,85€ → Amazon (PartnerNet)
ISBN: -
- frischer Hard Rock mit eigenem Stil
- Texte nicht bloß auf Rock-Niveau
- professionelle Produktion
- zwei Bonus-Tracks auf der CD (zweiter in Heimaufnahme)
Nachdem die Jungs (samt Mädel) nun auch auf meiner privaten Feier aufgetreten sind, denke ich, dass es Zeit wird, White Traps erste EP zu rezensieren. Here comes …
Fazit
Sehr solider Hard Rock der jungen Generation, mit überraschend abwechslungsreichen und sinnigen Texten sowie einer schönen Komposition. Gut für Zwischendurch (oder live!), mit einigem Mitsingpotential und schönen Soli. Ein wenig mehr eigener Charakter würde die Platte zu einem echten Favoriten machen.
Erwerben entweder über Amazon (siehe Kasten) oder bei:
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Rezension: Markus Heitz' Justifiers — Das Abenteuerspiel
PiHalbe — 11. February 2011 - 22:07
Markus Heitz' Justifiers — Das Abenteuerspiel
Rollenspielbuch
Ulisses Spiele, 2010
Autoren: Markus Heitz, Markus Plötz, André Wiesler
Eckdaten: Deutsch, Deutsch, Deutsch, 23 × 17 cm², 336 Seiten, Vollfarb, Hochglanz, Hardcover
Preis: € 29,95 → Amazon (PartnerNet)
ISBN: 978-3-86889-071-6
- starke Verknüpfung von Rollen- und Brettspielelementen
- gute Behandlung von Planetenerkundung
- Einführungsabenteuer behandelt nicht den ganzen Planeten
- top Verarbeitung und Gestaltung
- alle Informationen übersichtlich sortiert und am rechten Platz
- Tier-Mensch-Hybriden, Psionik, Künstliche Intelligenzen, Konzerne, Roboter, Cyberware
- etwas dröge Einführungskapitel, später sehr gut zu lesen
Nach gründlichem Lesen des Werkes kommt sie nun: die Rezension zu Markus Heitz' Justifiers von Ulisses Spiele.
Fazit
Justifiers ist anders. Es will kein klassisches Rollenspiel, sondern ein action- und coolness-geladenes lockeres Spielerlebnis bieten, mit einer gehörigen Portion Erkundung fremder Welten. Dabei geht es ungewöhnliche Wege um diese Konzepte mit einander zu vereinen, aber letztlich greift eines ins andere; Brett- und Rollenspiel werden harmonisch vereint. Wer auf Weltraum, Planetenreisen, Mensch-Tier-Mischwesen, SpaceOpera, Psi, Technik und Survival steht, ist hier genau richtig. An ein paar Stellen wäre mehr Inhalt schön, aber es ist genug Material enthalten, um einen Trupp Justifiers eine Zeit lang bei der Stange zu halten.
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In eigener Sache: Rezensionen
PiHalbe — 16. December 2010 - 12:47
Wie die meisten vermutlich schoin gemerkt haben, habe ich in den letzten zwei Wochen eine ganze Handvoll Rezensionen geschrieben. Das wird vermutlich weniger werden, aber im Prinzip werde ich weiter Rezensionen hier einstellen.
Dabei werden die Rezensionen bei mir bottom-up geschrieben (erst Kapitel o.Ä., dann Gesamteindruck, dann Fazit), aber top-down präsentiert, weil ich der Meinung bin, dass das wichtigste am Artikel immer oben stehen sollte. Ich hoffe, das findet einigermaßen Anklang. Einer Bewertung in Form von Punkten, Noten oder ähnlichem enthalte ich mich. Mein Geschmack ist nicht jedermanns Geschmack. Deshalb versuche ich, möglichst objektive Beobachtungen in die Rezensionen zu schreiben. Meine persönlicher Eindruck steht dann meist eher zwischen den Zeilen. Meine Anmerkungen zur Rezension finden sich separat am Ende des Artikels.
- PiHalbe's blog
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Rezension: John Sinclair: Der Erbe des Templers
PiHalbe — 15. December 2010 - 23:20
John Sinclair: Der Erbe des Templers
Rollenspielbuch
Ulisses Spiele, 2010
Autoren: André Wiesler, Markus Plötz u.a.
Eckdaten: Deutsch, 23 × 17 cm², 280 Seiten, Vollfarb, Hochglanz, Hardcover
Preis: € 24,95 → Amazon (PartnerNet)
ISBN: 978-3-86889-027-3
- zwei sehr abwechslungsreiche Abenteuer
- ein eher altbekanntes Abenteuer
- interessante neue Regeln
- neue Ausrüstung und Eigenschaften
- sehr umfangreich
- top aufbereitet
- mäßiges Lektorat
Nun kommt sie endlich: Die Rezension zu Der Erbe des Templers, dem dritten Band der John-Sinclair-Abenteuerspiel-Reihe.
Fazit
Der Erbe des Templers ist wieder mal vordergründig ein Abenteuer-Buch. Die neuen Regeln integrieren sich gut mit dem Spiel als solchem und den neuen Abenteuern insbesondere. Die Abenteuer bringen einiges an Abwechslung, aber auch allzu bekanntes wird man ab und an sehen. Gegenüber dem Vorgänger hat der Umfang deutlich zugelegt und eine Spielgruppe wird sicher viele Abende Freude an dem Band haben. Bleibt nur noch abzuwarten, wie es denn im vierten Teil der Reihe weiter gehen wird …
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Rezension: John Sinclair Erzähler Kartendeck
PiHalbe — 11. December 2010 - 20:24
John Sinclair Erzähler Kartendeck
Zubehör
Ulisses Spiele, 2010
Autoren: Markus Plötz, …
Eckdaten: Deutsch, 6 × 9 cm², 70 Karten, Vollfarb, Karton in Schachtel
Preis: € 7,95 → Amazon (PartnerNet)
ISBN: 426-0-09115-408-2
- Karten sehr hübsch und stabil
- komplettes Redesign mit Illustrationen
- machen die Aufgabe für den Erzähler übersichtlicher
- haptische Komponente für das Spiel
Wer John Sinclair: Das Abenteuerspiel sein eigen nennt, der ist vermutlich von den vielen Aktionskarten im Anhang begeistert. Diese Aktion, sowie die Monster, Eigenschaften und Ausrüstung aus dem Buch gibt es auch als hochqualitatives Kartendeck. Dabei wird zwischen Erzähler- und Geisterjäger-Kartendeck unterschieden. Heute soll es hier um den Erzähler-Teil gehen.
Fazit
Das Erzähler-Deck ist für das Spielen in keinster Weise nötig, aber es macht das Spiel deutlich haptischer und gibt dem Erzähler einen wesentlich besseren Überlick, was eigentlich gerade Sache ist und welche Optionen er und die Spieler haben. Lästiges Blättern kann durch die Karten zum Großteil vermieden werden, da alle Informationen zur Hand sind. Die Karten sind sehr hübsch gemacht und stabil und es gibt eigentlich nichts zu mäkeln. Der Preis ist fair, aber es kann natürlich abschreckend wirken, dass man jetzt noch einmal Geld ausgeben soll, um das Spiel "spielen zu können".
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Rezension: Rummelplatz
PiHalbe — 11. December 2010 - 20:04
Rummelplatz
Gesellschaftsspiel
Eggertspiele, 2010
Autoren: Inka und Markus Brand, Peter Eggert, Philipp El Alaoui, Friedemann Friese, Michael Rieneck, Martin Schlegel, Stefan Stadler, Tobias Stapelfeldt und Birgit Stolte
Eckdaten: Deutsch, 30 × 30 × 7,5 cm³, 1,4 kg, Standard-Spieleschachtel, 2 Spielpläne, 136 Karten, 15 Würfel, Sanduhr, 96 Plättchen, 60 Plastik-Kristalle, 18 Spielfiguren, …
Preis: € 34,95 → Amazon (PartnerNet)
ISBN: –
- hochwertige Komponenten
- das Colorado unter den Gesellschaftsspielen
- sehr einsteigerfreundlich
- für Enthusiasten evtl langweilig
- deckt die verschiedensten Facetten des Spielens ab
- gut für 5 oder 6 Spieler geeignet
- Gewinner sehr zufällig (aber darauf kommt es nicht an)
Zur SPIEL 2010 veröffentlichte Eggertspiele "Rummelplatz", welches ich nach einem Testspiel auch gleich mitnahm. Hier kommt nun die Rezension dazu.
Fazit
Rummelplatz ist das "Colorado" unter den Brettspielen. Unter den acht Mini-Spielchen ist nahezu garantiert für jeden etwas dabei. Allerdings stehen die Chancen auch nicht schlecht, dass jemand ein Spiel nun gar nicht mag. Durch die kurze Spieldauer jedes einzelnen Spiels wird dies jedoch kompensiert. Die Komponenten sind gut gemacht und man bekommt zu diesem doch recht hohen Preis ein gut aufgemachtes Spiel geboten. Die Spieldauer ist überschaubar, das Spiel sehr einsteigerfreundlich. Dass der Gewinner am Schluss rein zufällig ermittelt wird ist Geschmackssache, sollte allerdings bei so einem leichten Spiel kaum ins Gewicht fallen. Der Unterhaltungswert ist mit sechs Spielern klar am höchsten.
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Rezension: John Sinclair — Ewige Jugend
PiHalbe — 8. December 2010 - 21:53
John Sinclair: Ewige Jugend
Rollenspielbuch
Ulisses Spiele, 2010
Autoren: Markus Plötz, Rick Volabee, Christian Günther
Eckdaten: Deutsch, 23 × 17 cm², 212 Seiten, Vollfarb, Hochglanz, Hardcover
Preis: € 24,95 → Amazon (PartnerNet)
ISBN: 978-3-86889-025-9
- interessante neue Regelelemente
- mäßiges Ausrüstungskapitel
- drei sehr abwechslungsreiche Abenteuer
- Begegnung mit dem Sinclair-Team
- Fortführung der begonnenen Geschichte verwoben mit der Romanreihe
- etwas nachlässiges Lektorat
- kein Hintergrund zur Welt
- Material wieder extrem gut aufbereitet
Hier nun also die Rezension zum ersten Abenteuerband der John-Sinclair-Reihe. Vielleicht kann der eine oder andere ja etwas damit anfangen. Los geht's.
Fazit
Ewige Jugend ist ein Abenteuer-Buch. Ausrüstung und besondere Eigenschaften sind nettes Beiwerk, erst bei den drei Abenteuern des Herold-Zyklus glänzt das Buch richtig. Die sollten eine Gruppe für 4 bis 8 Abende beschäftigen und dabei für Neulinge wie für Fans der Serie einiges zu bieten haben. Die neuen Regeln werden in sinnvoller Weise eingebracht und bringen noch mehr Abwechslung in das abwechslungsreiche Ensemble. Mit kanpp 25€ ist das Buch für seine Dicke nicht gerade günstig. Man zahlt hier nicht das Papier sondern den Inhalt. Der kann sich aber sehen lassen.
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Rezension: John Sinclair — Das Abenteuerspiel
PiHalbe — 4. December 2010 - 21:37
John Sinclair — Das Abenteuerspiel
Rollenspielbuch
Ulisses Spiele, 2010
Autoren: Christian Günther, David Grashoff, Markus Plötz
Eckdaten: Deutsch, 23 × 17 cm², 235 Seiten, Vollfarb, Hochglanz, Hardcover
Preis: € 29,95 → Amazon (PartnerNet)
ISBN: 978-3-86889-023-5
- leichter Einstieg ins Rollenspiel
- Layout, Illustrationen und Verarbeitung sehr schick
- Abenteuer sehr linear
- etwas wenig Informationen für eigene Abenteuer
- Text packend geschrieben
- Verknüpfung von Rollenspiel- mit Gesellschaftsspiel-Elementen → Abenteuerspiel
- leichtes, humoristisches Rollenspiel mit Nachforschung und Action
- im Sinne der Hörspiel- bzw. Romanvorlage
Getreu dem Motto »Besser zu spät, als nie« kommt hier meine Rezension zum Grundregelwerk des John-Sinclair-Abenteuerspiels, die auch ein wenig als Test für mein Rezensions-Layout dient.
Fazit
John Sinclair — Das Abenteuerspiel bietet alles, was man zum Losspielen benötigt – mal abgesehen von Stiften und Würfeln. Wer die Verquickung von Rollenspiel und Gesellschaftsspiel mag und sich nicht vor Abenteuern mit vorgegebener Handlung abschrecken lässt, ist hier bestens aufgehoben. Das Buch ist gut produziert und lässt sich prima benutzen. Das Spiel ist sehr flüssig und unterhaltsam; echter Horror wird aber wohl nur sehr spärlich aufkommen und auch charakterlicher Tiefgang ist nicht direkt vorgesehen. Dafür bietet es Action, Nachforschung und eine gute Portion Mysteriöses aus der Vergangenheit. Das Spiel trifft das Original sehr gut, wenn auch eher die 2000er Hörspiele, als die Romanvorlage.
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