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Rezension: White Trap — Enter the Fray

PiHalbe — 24. June 2011 - 18:30

Enter the Fray

Musik

[Eigenproduktion], 2010

Autoren: White Trap

Eckdaten: Englisch, Jewel Case CD, 4-seitiges Booklet

Preis: 3,85€ → Amazon (PartnerNet)

ISBN: -

  • frischer Hard Rock mit eigenem Stil
  • Texte nicht bloß auf Rock-Niveau
  • professionelle Produktion
  • zwei Bonus-Tracks auf der CD (zweiter in Heimaufnahme)
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Nachdem die Jungs (samt Mädel) nun auch auf meiner privaten Feier aufgetreten sind, denke ich, dass es Zeit wird, White Traps erste EP zu rezensieren. Here comes …

Fazit

Sehr solider Hard Rock der jungen Generation, mit überraschend abwechslungsreichen und sinnigen Texten sowie einer schönen Komposition. Gut für Zwischendurch (oder live!), mit einigem Mitsingpotential und schönen Soli. Ein wenig mehr eigener Charakter würde die Platte zu einem echten Favoriten machen.

Erwerben entweder über Amazon (siehe Kasten) oder bei:

  • musicload
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Gesamteindruck

White Trap versucht, sich mit den Altmeistern des Hard Rocks anzulegen. In klassischer Sänger-Gitarre-Gitarre-Bass-Schlagzeug-Formation kommen sie mit einem vollen Klang daher, der in Studio-Aufnahmen um passend gewähltes Keyboard ergänzt wird. Die Lieder sind wahlweise druck- oder gefühlvoll und eignen sich insbesondere gut fürs Autofahren.

Inhaltlich betrachtet sind die Kompositionen gelungen, wenn auch nicht immer besonders überraschend. Was mir besonders gefällt sind die Texte, die mal so gar nicht das klassische Hard-Rock-Klischee erfüllen. Sehr schöne Abwechslung und es wirkt trotzdem nicht gekünstelt. Allerdings vermisse ich klanglich noch ein gewisses Etwas. Für eine EP haben sie genug Charakter in ihren Kompositionen und der Stimme, aber für die Zukunft würde ich mir besonders da etwas Entwicklung wünschen.

Insgesamt aber eine schön rockige Scheibe für Zwischendurch, die man ruhig auch noch ein zweites Mal laufen lassen kann. Etwas für Hartrocker, die mal Lust auf neue Klänge in einem sonst eher alternden Genre haben. Und das kleine Tief in der Mitte der CD wird durch die folgenden beiden Titel mehr als wett gemacht.

Titel

Death Riding Shotgun dreht direkt mit getriebener Rockmusik auf. Nicht nur im Text lauert die Gefahr, auch in der Musik schwingt sie mit. Bei dieser Fahrt sitzt der Tod wahrlich auf dem Beifahrersitz. Kaum verwunderlich, dass nach dem stechenden Solo schließlich alle Knochen brechen. Das Lied ist durchaus kein Totalschaden, sondern vielmehr eine harte, eingängige Rocknummer.

Friday Night setzt die EP als Mitgröl-Gute-Laune-Lied fort. Der gesamte Klang, erinnert mich (nicht das einzige Mal) an AC/DC. Unterm Strich bleibt ein klasse Lied für laue Sommerabende. Musikalisch nicht gerade hochanspruchsvoll, aber in jedem Falle "all right – on friday night".

Let's Go ist ein eher hartes, schwergewichtiges Rocklied. Durchaus mit (Pogo- und) Mitsingpotenzial, aber nicht ganz so eingängig wie andere Lieder der Scheibe. Insgesamt eher enttäuschend verglichen mit den restlichen Stücken. Aber ein schönes Gitarren-Solo.

Farewell to a Friend ist die obligatorische Ballade. Getragen, eingängig und – ich muss es so sagen – ergreifend. Sehr schön komponiert und klanglich gut abgerundet. Ein Lied, auf das man sich einfach einlassen kann … und von dem man nicht enttäuscht wird.

They Know Your Name bildet den Abschluss der EP. Harter Tobak, hier geht es um Datamining und den Überwachungsstaat. Verpackt in ein hartes und eingängiges Rockriff, gespickt mit einem weiteren sehr schönen Solo mit Klaviereinlage. Ein super Ausklang für eine durchaus starke Platte (oder sagt man jetzt "Haufen MP3s"?).

Auch die beiden Bonustracks "Waitin'" und "White Trap" können sich durchaus sehen hören lassen. Ersteres besticht für mich vor allem durch die schicke E-Orgel, letzteres ist einfach der Mitsing- und Tanz-Kracher bei Live-Auftritten (und das einzige Lied mit typischen Rock-Texten).

  • CD
  • Hard Rock
  • Musik
  • Rezension
  • 433 reads

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