Metaspiel
PiCast — Folge 21 — Spielt, wie Ihr wollt!
PiHalbe — 12. September 2010 - 21:40
Oder: Ihr habt nicht genug Zeit für schlechtes Rollenspiel!
Diese Episode geht auf ganz grundlegende Überlegungen dazu ein, wie man bei der Rollenspielrunde (einiges mag auch für Gesellschaftsspiele gelten) verhindert, dass sich die Mitspieler langweilen oder gar frustriert werden. Dafür spreche ich über die Gemeinsamkeit des Rollenspiels, Erwartungen, den Gruppenvertrag, Flaggen, die »goldene Regel« und einiges mehr.
Fühlt Euch bitte nicht auf die Füße getreten. Es ist eine moralisierende Folge, ja, aber vielleicht regt sie den einen oder anderen an, zu ergründen, was in der eigenen Runde schief läuft und wie man dagegen angehen kann. Und natürlich: meine Aufforderungen sind immer nur Anregungen!
21:00 minutes (14.43 MB)
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PiCast — Folge 1 — Rollenspiel
PiHalbe — 7. April 2010 - 15:00
Oder: Die gefürchtete Erklärungsnot
In der ersten Folge gehe ich darauf ein, was Rollenspiel eigentlich ist, wie man es definieren kann, was neben dem eigentlichen Kern des Rollenspiels noch so alles dazu gehört und warum ich es krass finde, dass Rollenspieler — bis auf wenige Ausnahmen — so gepflegt mit einander umgehen.
Den Player und den Download der Folge findet Ihr unten. Als MP3 gibt es die Folge über "Download Audio File", die Ogg-Vorbis-Version gibt es bei den Anhängen. Dort ist auch eine detaillierte Übersicht über den Inhalt.
18:13 minutes (14.7 MB)
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Beschreibe, aber fasse Dich kurz
PiHalbe — 13. April 2009 - 10:07
Immer wieder kommt es in Spielrunden vor, dass jemand etwas beschreibt. Das ist so üblich und so sollte es auch sein. Das mag das Auftreten eines Charakters betreffen, einen neuen Ort, der betreten wird, den gerade anrauschenden Patrouillenflieger oder die innere Gefühlswelt einer Figur. Solche Beschreibungen sind wichtig, damit alle Teilnehmer des Spiels wissen, womit sie es zu tun haben; außerdem tragen sie zur Atmosphäre bei.
Dabei wird allerdings oft eine Sache verwechselt. Viele verwechseln Qualität mit Quantität. Endlose Ereiferungen über das komplexe Muster des Wandteppichs sind nicht nur ermüdend, sondern auch meist belanglos. Und sie tragen auch nichts zur Stimmung bei, sondern lenken im Gegenteil davon ab. Denn es geht meist im Rollenspiel ja nicht um das, was ist, sondern um das, was passiert!
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Was ist Rollenspiel?
PiHalbe — 16. March 2009 - 19:38
Tja, was ist Rollenspiel eigentlich? Irgendwie hat man ja ein Gefühl dafür, welche Art von Spielen alle dazu zählen und welche nicht. Und dann gibt es da noch eine unscharfe Grenze und diverse Meinungsverschiedenheiten, zuzüglich Vorlieben und Abneigungen ("Dasunddas ist doch kein Rollenspiel. Das ist Bockmist!").
So weit war es letztens wieder und deswegen habe ich mir auf dem Heimweg ein paar Gedanken dazu gemacht. Zusammen mit ein paar Mitrollos bin ich auf folgendes gekommen.
Im Rollenspiel wird gemeinsam in der Phantasie etwas erlebt. Die Spieler treffen in Verkörperung fremder Personen Entscheidungen.
Darin sind fünf Kriterien (ohne Reihenfolge) eingearbeitet, die uns bisher ausreichend erscheinen.
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Niederlagen im Rollenspiel
PiHalbe — 14. March 2009 - 10:12
Neulich wieder eine Grunsatzdebatte gehabt. Ein Thema war das Sterben von Charakteren, zu dem ich mich ein wenig auslassen will. Alles was folgt, ist meine deutlich gefärbte Meinung.
Dürfen Charaktere sterben?
Ja, natürlich dürfen Charaktere sterben. Nur die Art des Sterbens ist nicht immer gleich. Es kommt auf den Spielstil darauf an, wie Charaktere sterben können.
Eine wichtige Frage ist aber noch: Warum müssen Charaktere sterben können? Dazu gibt es verschiedene Ansätze:
- aus dramaturgischen Gründen
- damit die Spieler mitfiebern
- um zwischen Sieg und Niederlage zu unterscheiden
Alle diese Gründe sprechen einen anderen Spielstil an und sollten entsprechend in verschiedenen Spielgruppen Anwendung finden.
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Mehr Transparenz im Spiel
PiHalbe — 13. November 2008 - 11:30
Ein Post gegen verwirrende Regeln und Haarspalterei.
Transparenz finde ich persönlich im Rollenspiel sehr wichtig. Wir spielen ein gemeinsames Spiel; jeder hat Erwartungen daran und will darin nicht enttäuscht werden. Mit Verwirrung und Geheimnistuerei erreicht man aber genau das.
Nehmen wir zunächst ein Regelwerk, das nicht transparent ist. Die Spieler werden eine Vorstellung von ihren Charakteren haben und versuchen, seine Werte diesen Vorstellungen anzupassen. Ist das Regelwerk nicht transparent - entsprechend schwer durchschaubar - so können die erwarteten Fähigkeiten und die tatsächlichen Fähigkeiten eines Charakters stark auseinander gehen. Enttäuschungen nach der ersten kritischen Situation sind unvermeidlich.
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Feedback im Rollenspiel
PiHalbe — 7. November 2008 - 11:36
Dies ist eine Antwort auf Feedback geben von ChaosAmSpieltisch.
Feedback ist in allen Teilen des Lebens wichtig, immer dort, wo mehrere Menschen auf einander treffen und mit einander umgehen. Dazu gehören Vorträge, Essen, Anekdoten, Geschenke, Freizeitaktivitäten, etc. Auch das Rollenspiel.
Arten
Feedback kann grundsätzlich auf zwei Arten gegeben werden: implizit und explizit.
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