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Dread — 13 (3 von 3)

Deathrace King — 19. March 2010 - 19:18

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Fortsetzung von: Dread — 13 (2 von 3)

Jagd-Raum – Küche

Wenn auch zögerlich kommen die Kinder ihrem Ruf nach und rüsten sich mit exotischen Waffen (Machete, Zulu-Speer und Maori-Keule) aus. Das riesige Elephantentötergewehr, das man mit zwei Kindern hätte tragen müssen lassen sie zurück. In der Küche errichten sie vor einem Loch in der Wand hinter dem sie den Gekel vermuten eine Bärenfalle (STEIN für die Fallensteller: Zieht oder Du löst die Falle selber aus. Selinas Spielerin zieht). Einem spontanen Impuls folgend kneift Ayana-Sophie Dolores. Erzürnt von dem Schmerz kreischt diese auf. Zwei Diener kommen herbeigeeilt, packen Ayana-Sophie und schütteln diese kopfüber heftig. Seraphim und Selina spüren nunmehr (als Folge des Essens) heftige Bauchkrämpfe und müssen sich übergeben.

Augenblicklich springt der Gekel aus dem Loch und landet wie geplant in der Bärenfalle. Doch noch während er qualvoll zu Grunde geht erkennt Ayana-Sophie in dem Gekel ihren Schutzgeist – und die Kinder ihren schrecklichen Fehler. Nur mühsam kann Fabian Ayana-Sophie, die ihn immer mehr an seine eigene Schwester erinnert, von dem toten Gekel wegreißen.

Die Kinder folgen Doloris, die hinter einer neu aufgetanen Tür ihr Kinderzimmer gefunden hat.

Doloris' Kinderzimmer

Die Gruppe findet sich in einem wunderschönen Kinderzimmer wieder. Blickfang sind das riesige Himmelbett und ein detailreiches Puppenhaus.

Fabian entdeckt auf dem Schreibtisch Doloris Tagebuch und vereinbart mit Ayana-Sophie, dass diese Doloris ablenken soll damit er Zeit zum recherchieren hat. Die beiden Mädchen beginnen ihr Spiel am Puppenhaus. Manche Räume gleichen auf erschreckende Weise denen, die die Kinder auf ihrem Weg hierher durchquert haben. Tatsächlich schiebt Doloris die Räume hin und her bis sie den Raum gefunden hat, in dem sie ihren Teddy verloren haben und drückt das blutgetränkte Stofftier – wundersamer Weise Lebensgroß – Ayana-Sophie in den Arm. Fabian ist derweilen in dem Tagebuch fündig geworden…

Alle Verdachtsmomente erhärten sich, dass Doloris die eigentliche Puppenspielerin ist; Bei der finalen Erkenntnis beginnt Doloris sich hysterisch kichernd auf dem zu wälzen Boden und zu schreien: „Ihr seid alle meine Spielzeuge und ich werde euch so lange benutzen, bis ihr langweilig werdet und dann schmeiß ich euch weg!“

Ihr Teddy, aber auch Fabians Bär, der ein paar Blutspritzer abbekommen hatte, wenden sich vampirhaft gegen ihre gegenwärtigen Besitzer. Den immer noch krampfgeplagten Seraphim und Selina schleudert Doloris Zinnsoldaten entgegen, die noch im Flug menschgroß heranwachsen. Peterchen versucht das Puppenhaus umzuwerfen, scheitert allerdings kläglich – es scheint Tonnen schwer zu sein.

Die fünf Kinder stehen dem nackten Grauen, dread gegenüber.

In ihrer Bestürzung besinnen sie sich darauf, was ihre Eltern ihnen immer geraten haben, wenn sie Angst hatten.

Peterchen, der zu klein und schmächtig ist und nicht die Kraft hat sich gegen andere Kinder zu Wehr zu setzen, sollte mehr essen um groß und stark zu werden. Er entdeckt ein Stück Kuchen auf dem Nachtisch und verspeist es, um die Stärke aufzubringen, das Puppenhaus umzuwerfen.

Seraphim, Fabian und Selina müssen sich derweilen den angreifenden Spielzeugen zur Wehr setzten (Diverse STEINE: zieht um Treffer zu landen /nicht verletzt zu werden. Alle ziehen). Nach ihrem kurzen Sieg, bei dem sie einen der Teddys mit zwei kraftvollen Hieben zur Kehle mit ihrer Jade-Maori-Keule enthaupten konnte, dreht sich Selina von dem Geschehen weg. Sie ignoriert Doloris, denn was nicht da ist, kann ihr nichts anhaben. Diese wälzt sich kreischend auf dem Boden und beginnt mehr und mehr zu verblassen.

Noch während Peterchen mit aller Kraft versucht das Puppenhaus zu bewegen, spießt Seraphim den zweiten mordlustigen Teddy mit seinem Zulu-Speer auf.

Fabian stellt sich schützend Ayana-Sohpie zur Seite, die dem Rat ihrer Eltern folgend zum Tagebuch von Doloris geeilt ist und versucht der Geschichte ein schönes Ende zu schreiben. Doch zunächst bereitet es ihr Schwierigkeiten mit der altmodischen Schreibfeder zu schreiben und sie verursacht nur Tintenklekse auf dem Papier. (STEIN: zieh um vernünftig schreiben zu können. Sie zieht). Doch nicht nur das: die Kinder spüren auf einmal märchenhafte Kräfte. Sie scheinen fast gerettet zu sein, als Doloris eine erneute Armada von Zinnsoldaten losschickt, die sich auf Ayana-Sophie stürzen. Fabian sieht sich einer Übermacht gegenüber, die droht sie zu überwältigen. Mit einem Blick über die Schulter, sieht er ein letztes Mal seine Schwester Sophie, wie sie fieberhaft in das Tagebuch schreibt und mit außergewöhnlichen Kräften stürzt er sich ins letzte Gefecht gegen die Angreifer. (Nach einem ergreifenden Abschiedsmonolog stürzt Fabians Spieler den Turm um! Sein Charakter wird aus dem Spiel entfernt aber er triumphiert!). Fabian wirft sich zwischen die spitzen Bajonette der Zinnsoldaten und Ayana-Sophie, die ihn an seine kleine Schwester erinnert. Die Waffen der Blechkrieger verhaken sich in seiner Brust und er hält sie erfolgreich davon ab, weiteren Schaden anzurichten.

Mit einem lauten Krachen geht schließlich auch das Puppenhaus zu Boden und zerbricht. Die Welt um die vier Überlebenden erbebt und bekommt Risse. Dahinter kommen die Wände ihres jeweils eigenen Zimmers zum Vorschein.

Epilog

Ein jeder der Vier liegt in seinem wohligen Bett, und lauscht der elterlichen Stimme, wie sie ein Märchen vorliest. Als die Augen schwerer werden, verblasst die Welt aufs Neue und schweißgebadet wachen alle am Ort ihres Sleep-Overs auf. Jeder sieht sich umringt von besorgten Gesichtern, die berichten, dass sie schreckliche Schreie gehört haben und schlechte Träume vermuten – wenn die wüssten!

Nur Fabian erwacht nicht mehr. Der Arzt attestiert einen plötzlichen Kindstod. Selina, Peterchen, Seraphim und Sophie wissen es besser.

Letztere musste wieder zu Hause feststellen, dass ihr geliebter Hund weggelaufen und im Wald in einer Bärenfalle verendet ist. Daraufhin beginnt sie die Sterbeannoncen nachzugucken und findet schließlich die Trauerfeier für Fabian. Dort überreicht sie seiner Schwester Sophie ihr Glücksmedaillon und sagt ihr, dass sie „den tollsten großen Bruder überhaupt“ gehabt hätte.

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